Roadtrippin‘ around Scotland.

 

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Osterfest und konntet die Feiertage ein wenig (bis sehr doll) genießen! 🙂

Hier in Schottland oder allgemein in Großbritannien scheint Ostern keine allzu große Rolle zu spielen. Dies macht sich schon alleine dadurch bemerkbar, dass alle Geschäfte trotz der Feiertage wie gewohnt geöffnet sind. Die Menschen gehen hier auch am Ostermontag und zwar nicht nur im Einzelhandel sondern in allen anderen Bereichen ebenfalls arbeiten. Ladenöffnungszeiten sind hier aber sowieso so eine Sache. Alle Supermärkte haben bis 22 teilweise sogar 23 Uhr sieben Tage die Woche geöffnet. (Es ist legal in Großbritannien sonntags geöffnet zu haben.) Nur die Bekleidungsgeschäfte schließen meist schon 18:30 (so eine Frechheit :D). Desweiteren lässt die Vielfalt an Oster-Schokolade ein wenig zu wünschen übrig. Das kann man jetzt gut finden oder schlecht, ich jedenfalls hätte mich über einen Schokoosterhasen sehr gefreut. 😀

Na gut, so viel zu diesem Thema.

Mein heutiger Blog-Eintrag nimmt euch mit in die Low- und Highlands von Schottland. Edinburgh und Glasgow, die beiden größten Städte Schottlands, befinden sich in den Lowlands. Die Highlands beginnen weiter nördlich und stehen für das, was viele mit Schottland assoziieren – raue, karge Landschaft, Berge und vor allem Whisky-Distillerien. 😀 (Hierzu ein kleiner Exkurs: Whiskey mit „e“ kommt aus Irland oder Amerika, Whisky ohne „e“ kommt aus Schottland. Dies kommt von der unterschiedlichen Übersetzung aus dem schottischen Gälisch und dem irischen Gälisch.)

Vielen Dank Wikipedia für dieses anschauliche Bild. (https://en.wikipedia.org/wiki/Scottish_Lowlands)

Einer der schönsten Fleckchen Erde in den Lowlands ist das Tantallon Castle, von dem aus man den Bass Rock betrachten kann. Auf der Karte ist dies der östlichste Stern. Die Geschichte der Burg geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Heute steht nur noch ihre Ruine. Für 5,50 Pfund kann man die Ruine erklimmen und die Aussicht auf das Meer und den Bass Rock genießen. Der Felsen beherbergt heute einer der größten Basstölpel-Kolonien der Welt und fungierte in der Vergangenheit u. a. auch als Gefängnis. Heute sind nur noch die Vögel und ein 1902 errichteter Leuchtturm auf der Insel zu finden.

Route.png

Weiter geht es von dort nach Falkirk zu den Kelpies. Die Kelpies wurden 2013 anlässlich der neuen Verlängerung des Forth und Clyde Kanals errichtet. Verglichen mit der schottischen Natur natürlich nicht annähernd so eindrucksvoll, trotzdem wollte ich sie unbedingt aus der Nähe fotografieren und euch nicht vorenthalten. 🙂

Ich bin beide Routen zweimal gefahren und beide Male durch Callander, was die Route oben leider nicht hergibt aber sei’s drum. Callander ist eine Kleinstadt und bildet das Tor zu Loch Lommond und dem Trossachs Nationalpark und führt direkt am Loch Lubnaig vorbei. Loch ist gälisch und bedeutet übrigens übersetzt See. Je nördlicher man fährt, desto einsamer wird die Gegend. Verlassene oder einsame Häuser, wie das oben im Bild sind keine Seltenheit. Ebenfalls zu sehen sind die „Highland Cattles“ die schottischen Hochland-Kühe. Beide Male habe ich während der Roadtrips in den Highlands alle Arten von Wetter erlebt: Sonne, im nächsten Moment Schneefall, Regen, Nebel, dann wieder Sonne, Schneesturm etc. Die Momente, in denen die Sonne herausbricht, sind wirklich atemberaubend schön und können leider auf Fotos nicht zur Gänze eingefangen werden.

Glencoe ist ein besonders schönes Tal zwischen den verschiedenen Bergen des Hochlands. Einer von ihn ist der Ben Nevis, Großbritanniens höchster Berg mit 1345m. Das Commando Monument, direkt an der A82 der grauen Route gelegen, ist ein Denkmal für Soldaten des Zweiten Weltkriegs aber auch für alle anderen Soldaten der heutigen Zeit und schaut direkt auf den ben Nevis und weitere Berge. Angehörige von Soldaten, die im Krieg oder während Auslandseinsätzen gefallen sind, haben dort die Möglichkeit Bilder, Tafeln etc. niederzulegen.

Die Route führt ebenfalls vorbei an den „Three Sisters“ der bekanntesten Bergkette des „Bidean nam Bian“ dem höchsten Bergkomplex in der ehemaligen Grafschaft Argyll. Weiter nördlich kurz vor der Brücke zur Isle of Skye befindet sich das Eilean Donan Castle, das nicht umsonst eines der typischen schottischen Postkarten-Motive ist. Das Castle wurde im 13 Jhd. errichtet und ist nach dem heiligen Donnàn of Eigg einem keltischen Heiligen und Märtyrer benannt. Die Burg ist auf einer kleinen Insel zwischen den drei Lochs Long, Duich und Alsh gelegen und wurde 1719 während der Rebellion der Jakobiten gegen die englische Krone zerstört. Zu Beginn des 20. Jhd. entschied man sich die Burg wieder aufzubauen, seitdem ist sie auch erst über eine Brücke fußläufig erreichbar.

Meine Schwester und ich sind danach zur Isle of Skye gefahren, hierzu gibt es jedoch einen extra Blogpost. 🙂

Fährt man die „blaue“ Route zurück kann man einen Abstecher zum sagenumwobenen Loch Ness oder eher seinem Bewohner Nessie machen. Tatsächlich ist Loch Ness jedoch ein See wie jeder andere. Er ist nach Loch Lommond der zweitgrößte See in Schottland und zwar doch sehr schön anzusehen, aufgrund des ganzen Nessie-Hypes erwartet man allerdings irgendetwas spektakuläreres, wie eben zum Beispiel Nessie und ist daher eher etwas enttäuscht. Der Laggan Damm hingegen ist eine echte Augenweide. Hier hätte ich wirklich ewig stehen können und dem Rauschen des Wassers lauschen können. Das kleine Gatehouse fand ich ebenfalls zauberhaft. Dies kann man sogar für Übernachtungen von bis zu acht Personen mieten. (Keine Ahnung, wie da acht Personen reinpassen.) Von dort aus fährt man über das schottische Perth (nicht zu Verwechseln mit dem australischen) nach Edinburgh zurück.

Nun ich hoffe, ihr konntet einen Eindruck vom wunderschönen Schottland gewinnen und ihr hattet Freude an meinem Eintrag. Edinburgh ist eine schöne Stadt, aber wiederkommen würde ich für die tolle Landschaft und  Natur der Highlands.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche!

Eure Marie

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Hi Guys! I hope you had lovely easter holidays and were able to enjoy a few days off!

Here in Scotland they do not seem to make such a fuss about Easter. All the stores are open like usual and even on easter monday in every kind of area people are working normally. But opening hours in UK are another story. Every supermarket opens from mostly 7 am to 10 or even 11 pm everyday because it is legal here. Clothing Stores are also open everyday but close already at 6:30-7pm (what an impudence! :D). Additionally the selection of Easter chocolate left much to be desired. Only big and very small chocolate eggs, no chocolate bunnies nor lambs. It might not appear as a big problem but I would’ve been happy to eat a little Easter chocolate bunny. 😀

Today’s blogpost takes you on a journey to the High- and Lowlands of Scotland. Edinburgh and Glasgow, the biggest cities of Scotland are located in the Lowlands. The Highlands start more northern and stand for most of the things people associate with Scotland – rough, barren landscape, mountains and most of all whisky-distilleries.:D (As a little excursus: Whiskey with „e“ refers to Irish or American Whiskey, Whisky without „e“ comes from Scotland. This comes from the different translation of Irish Gaelic and Scottish Gaelic.)

One of the most beautiful places on earth in the Lowlands is Tantallon Castle from which you can see Bass Rock. On the map it’s the most eastern star. The history of the castle goes back to 14. century. There is only the ruin left and for 5.50 GBP you can easily crest it and enjoy the view over the sea and the Bass Rock. Today the rock hosts one of the biggest gannets colony in the world. In the past it was inter alia used as a prison. Nowadays you only find the birds and a light house which was built in 1902. From there we continued our journey to Falkirk and the famous Kelpies. The two giant horse heads were built in 2013 on the occasion of the new extension of the Forth and Clade Canal. Compared to the beautiful landscape of Scotland they are not that impressive but I think there are special that’s why I wanted to share them with you.

I drove both routes two times and both times, I drove though Callander. Unfortunately the map does not show that but it actually does not matter. Callander is only a small town forming the gate to Loch Lommond and the Trossachs National Park. It leads directly to the beautiful Loch Lubanig. Loch by the way is Gaelic and means translated Lake. The more northern you drive, the lonelier it gets. Lonely houses like the one in the picture are not unusual as well as the famous Highland cattles. Both times on my journey I came across every type of weather: sun, snowfall, rain, fog, sun again, snowstorm etc. But every time the sun came out and lighted up the scenary it was breath-taking. Unfortunately it is not that easy capturing these moments on photos but I tried.

Glencoe is an especially beautiful valley between the different mountains of the Highlands. One of them is the Ben Nevis, the highest mountain in the UK with 1345m. The Commando Monument, directly on the A82 of the grey route, is a memorial for all those killed in action of the second world war and even of the wars of today. It looks directly on the Ben Nevis and the other mountains and is a very special place as family members lay down flowers, pictures and commemorative plaques. The route runs along the Three Sisters the most known mounatin range of the Bidean nam Bian the biggest mountain complex in the former county of Argyll. More northern there is the Eilean Donan Castle which is shortly before the bridge to the Isle of Skye. It is a very beautiful castle which is also the reason why it is a motive for many postcards. The castle was built in the 13. century and is named after the celtic saint and martyr Donnàn of Eigg. The castle is on a small isalnd which lies between the three Lochs LOng, Duich and Alsh.  It was destroyed during the rebellion of the jacobites against the english crown in  1719 but in the early 20. century, people decided to restorate it and to build a little bridge so that people can reach it on foot.

My sister and I went on to the Isle of Skye but this is an extra post I will share with you another time. 🙂

Driving back on the blue route you can make a stop in Fort Augustus which is setted next to the legendary Loch Ness. Actually it is just a normal lake and after Loch Lommond the second biggest one in Scotland. It is a nice Loch but nothing special and when you go there with all the legends about it’s famous inhabitant Nessie in your head and will (of course) not discover a single hint for its existence, you’ll be a bit disappointed. The Laggan Dam in contrast is one of the breath-taking sights in the Highlands. I could have stayed there forever enjoying the view and silence only interrupted by the sound of the water. The little Gatehouse is also magical and can be rented for up to eight people. ( I cannot imagine so many people in this little house.) From there you drive via Perth (not to confuse with the Australian one) back to Edinburgh.

Well, I hope you could get an impression of the stunning Scotland and were enjoying my post. Edinburgh is definetly a beautiful city, but I would come back for the amazing landsape and nature of the Highlands.

With this in mind, I wish you all a nice weekend!

Yours, Marie

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